Tsunami. Eine der gefürchtetsten Naturkatastrophen, nicht nur der Neuzeit. Auf ihrem Weg zur Küste machen sie vor nichts Halt. Plötzliche Verdrängung riesiger Wassermengen. Ausgelöst durch Unterseebeben. Vulkanausbrüche am Meeresboden. Unterwasserlawinen. Ursachen für Tsunamis.

Tsunamis entstehen zum Großteil im Pazifik. Dieser ist umgeben von dem sogenannten pazifischen Feuerring. Aktiver Vulkanismus. Tektonische Plattenverschiebung. Erdplatten verhaken sich ineinander, Spannung wird aufgebaut und entläd sich zu einem zufälligen Zeitpunkt schlagartig. Eine Erdplatte taucht unter eine andere, Erdbeben sind die Folge, tektonische Platten werden angehoben. Riesige Wassermengen werden augenblicklich verdrängt. Das verdrängte Wasser verteilt sich durch die Gravitation der Erde in alle Richtungen vom Zentrum des Bebens weg.

Damit ein Erdbeben einen Tsunami auslösen kann, müssen aber noch einige weitere Punkte erfüllt sein:

  • das Erdbeben muss eine Magnitude von 7 oder mehr erreichen,
  • das Hypozentrum muss sich nahe dem Meeresboden befinden, und
  • das Erdbeben muss eine vertikale Verschiebung des Erdbodens verursachen.

Die Magnitude beschreibt dabei die Stärke des Erdbebens und wird auf der Momenten-Magnituden-Skala angegeben. Hier kommt wieder ein wenig Mathematik ins Spiel. Die Skala ist logarithmisch. Es folgt also, dass die Erdbebenstärke exponentiell mit dem Skalenwert wächst. Vergleicht man zwei Beben miteinander, dann ist ein Beben der Stärke 4 nicht doppelt, sondern 1000 (in Worten: TAUSEND!!!) fach stärker, als ein Beben der Stufe 2.

Starke Stürme oder Tornados können dagegen ausschließlich sogenannte Monsterwellen auslösen, welche allerdings nichts mit einem Tsunami gemein haben. Grund dafür ist das Wasservolumen. Bei einer Monsterwelle, welche durchaus auch Höhen von über 25 Metern erreichen kann, ist nur die obere Wasserschicht beteiligt, tiefere Wasserschichten bleiben unbewegt. Bei einem Tsunami allerdings bewegt sich die gesamte Wassersäule vom Meeresboden bis zur Wasseroberfläche. Ein weiterer Unterschied ist die Wellenlänge, also die Strecke von Wellenberg zu Wellenberg. Diese liegen bei Tsunamis bei 100-500km, bei vom Wind erzeugten Wellen bei gerade mal bei etwa 100m Länge. Dies ist der Grund, wieso ein Tsunami beim Auftreffen auf die Küste bis weit ins Landesinnere Schaden anrichtet.

Tsunamis sind hinterlistig. Auf dem offenen Meer sind sie ungefährlich für Schiffe. Teilweise sind sie dort nicht höher als zwei Meter. Allerdings breiten sie sich auf See mit ungeheurer Geschwindigkeit aus. Bei einer Meerestiefe von 5000 Metern erreichen Tsunamis Geschwindigkeiten von rund 800km/h. Das ist ungefähr so schnell wie ein Verkehrsflugzeug. Sie können also mit Leichtigkeit binnen weniger Stunden ganze Ozeane durchqueren. Treffen sie dabei auf Land, bleibt nur eine Spur der Verwüstung zurück. In den Küstenregionen ist das Wasser flach. Wellenlängen und Geschwindigkeiten reduzieren sich, die Welle türmt sich aufgrund der Energieerhaltung auf und erreicht dabei 10m und mehr. Die Energie der Welle wird konzentriert und knallt mit voller Wucht auf die Küste. Komplette Zerstörung.

Ertrinken. Hunger. Durst. Quetschungen. Knochenbrüche. Epidemien. Armut. Psychische Traumata. Die Infrastruktur des Landes liegt am Boden. Ein Land wird im totalen Chaos zurückgelassen. Kann man sich nicht frühzeitig in Sicherheit bringen, bleibt nur der sichere Tod. Es gibt kaum Sicherheiten gegen einen Tsunami. Frühwarnsysteme existieren zwar, allerdings bleiben vom Ausbruch des Tsunamis bis zum Auftreffen auf die Küste teilweise nur wenige Minuten. Eine fast ausweglose Situation.

Oder doch digital? Nun ja, eigentlich analog. Jedenfalls sind es die, die meine Freundin und ich mit der analogen Kleinbild-SLR gemacht haben. Den Film hatte ich, wie schon erwähnt, in einem Labor entwickeln lassen, mir aber keine Exemplare auf CD bestellt. Dort wird aber wohl auch nur von den Abzügen gescannt, wie mir Timo steckte. Also setzte ich mich grad mal dran, startete das phänomenale Multifunktionsgerät und beförderte ein Bild nach dem Anderen auf die Glasplatte. Nicht einwandfrei, aber okay.

Mit der Qualität der Bilder sind wir doch recht zufrieden. Es war ja auch das erste Mal. Jedes einzelne ein kleines Unikat und irgendwie von großer, persönlicher Bedeutung. Ein knackscharfes Foto bei f/2 ist wirklich nicht ganz einfach – jedenfalls mit der Analogen und dem manuellen Fokus. Spaß macht es aber trotzdem und es muss auch nicht immer alles perfekt sein. Der nächste Film liegt schon drin. Ein schwarzweißer Ilford FP4 Plus mit ISO125. Mal schauen was man aus dem so machen kann.

Bevor es zu der kleinen Auswahl an Bildern kommt, hier noch kurz die kalten Fakten: Nikon FE, Ilford HP5 Plus ISO400 S/W, Nikkor 50 f/2.

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Viel passiert in den letzten Tagen. Wie man hier bereits lesen konnte, bin ich seit über einem Jahr Besitzer einer Nikon FE. Die entsprechenden Kleinbildfilme besorgte ich mir letztens im Spürsinn-Shop und nun haben wir, meine Freundin und ich, den ersten Film mit dieser Kamera belichtet. Einen Ilford HP5 Plus. 400er ISO, schwarzweiß. Motivsuche war eher spontan in der näheren Umgebung. Entwickelt wurde im Labor einer großen Drogerie und auch Abzüge dort bestellt. Leider ohne digitale Exemplare auf CD. Man wollte das ja auch erstmal nur Testen. Ob ich noch eine CD nachbestelle, mal sehen. Interesse an den Bildern besteht jedenfalls schon mal. Familienintern. Mehr kann ich erstmal nicht dazu sagen, außer vielleicht, »WAHNSINN!«

Der Blick durch den wahnsinnig großen Sucher, das Einstellen der Blende und Verschlusszeit, das Drehen am Fokusring. Auf der Zeitleiste der Fotografie wandeln. Den Ahnen auf die Spur kommen. Auszulösen und nicht zu wissen, wie das Bild geworden ist. Es macht einfach riesigen Spaß. Und der Wunsch nach einer analogen Mittelformatkamera wurde nur noch verstärkt. Schuld daran sind auch Julia und Christoph, die ständig Erfahrungsberichte und absolut erstklassige Fotos von ihren Mittelformatabenteuern posten. Sich einmal mit der analogen Fotografie zu beschäftigen, eine super Erfahrung. Empfehlung pur.

Klingt ja eigentlich erstmal alles nicht schlecht. Nur, was nun? Will ich weiter in die fotografische Vergangenheit? Bleibt es doch nur ein gelegentliches Abenteuer? Vor kurzem machte ich mir Gedanken, wieder etwas Geld in meine DSLR zu investieren. Ein Teleobjektiv sollte es werden. Eine Festbrennweite. 135 Millimeter. Das Canon EF 135 f/2L USM. Ein Traum von einem Objektiv. Die weitere Recherche ergab, dass auch das Sigma 85 f/1,4 EX DG HSM einen guten Eindruck macht. Zwar mit 85mm Brennweite etwas kürzer, dennoch im Telebereich anzusiedeln und an meiner 50D 136mm KB-äquivalent. Und dann noch die beiden Canon Top-Festbrennweiten EF 24 f/1,4L II USM und EF 35 f/1,4L USM. Weitwinkelobjektive. Die Entscheidung ist schwer.

Sollte ich aber aktiver analog fotografieren wollen, kommt früher oder später eine Mittelformatkamera. Mit Lichtschachtsucher. Die Entwicklung bei externen Laboren ist teuer. Selbstentwicklung also Pflicht. Damit muss auch ein guter Scanner her, um die Negative zu digitalisieren, weiter zu bearbeiten oder davon Abzüge zu bestellen. In den Drogerien ist dies nämlich auch ziemlich teuer. Der CanoScan 9000F macht einen super Eindruck, mit 9600×9600 dpi und 48 Bit Farbtiefe absolut geeignet. Scannt problemlos Klein- und Mittelformatfilm. Leider aber auch nicht ganz günstig. Mal sehen.

Abgesehen davon, das Arbeiten an einem 13” MacBook Pro ist ziemlich nervig. Ein 24” Monitor wäre schon schick. Um das MacBook geschlossen an dem großen Monitor zu betreiben, fehlen dann noch Tastatur und Maus. Apple bietet da schöne Dinge an. Allerdings könnte statt der Maus auch ein Grafiktablett zum Einsatz kommen. Dieses würde das Bearbeiten von Fotos doch etwas effizienter machen, als es im Moment meine knapp acht Jahre alte Maus tut. Das Wacom Bamboo Fun sollte erstmal ausreichen und ist durch die Touchfunktion auch als Trackpad zu gebrauchen.

Zeitgleich bringt Apple aber auch ein, entschuldigt die Ausdrucksweise, geiles Gerät auf den Markt. Das iPad 2. Auch hier zuckt es mir in den Fingern, einfach auf »Kaufen« zu klicken.

Und nun? Ziemlich viele, schwierige Entscheidungen. Wie macht ihr das, wenn ihr vor einer solchen Situation steht? Bauchgefühl? Pro-Contra Listen? Würfeln? Wäre auch für jede Empfehlung in Sachen Monitor dankbar, habe da nämlich bei den ständigen Neuentwicklungen etwas die Übersicht verloren. Erfahrungsberichte wären also toll. Alles ab in die Kommentare. Würde mich freuen.

Es ist Sommer. Nein, es war Sommer. Juli 2010. Und ich hatte nichts zu tun. Die Uni hatte Pause, die Klausuren waren teilweise schon geschrieben oder lagen noch weit in der Zukunft. Was macht man? Klar, man schnappt sich die Kamera, legt eine Tüte Gummibären ins Auto, tankt noch schnell voll und fährt dann gemütlich gute 550 Kilometer Richtung Frankreich. Straßburg. Oder einheimisch: Strasbourg.

Strasbourg #1

Okay, ganz so war es nicht. Meine Freundin machte ein studienbedingtes, fünfwöchiges Praktikum in der Kunsthalle Karlsruhe. Ich besuchte sie dort und es ging für einen Tag nach Strasbourg. Ist ja nun wirklich nicht mehr weit von dort. Ich bin ja immer skeptisch gegenüber den Franzosen und will auch eigentlich gar nicht nach Frankreich. Gründe? Kann ich nicht wirklich beantworten. Strasbourg hat mir aber wirklich gut gefallen. Und nicht, weil ich so ein Patriot bin und mir bewusst ist, dass diese Stadt mal zu Deutschland gehörte. Patriotismus ist mir relativ fremd. Ich mag Deutschland, keine Frage. Woanders zu leben wäre aber auch kein Weltuntergang. Vorausgesetzt, ich darf es mir aussuchen. Wo, wann und wieso.

Strasbourg #2

Eigentlich wollte ich hier nur ein paar Fotos aus Strasbourg zeigen, aber ich denke, ich erzähle doch ein wenig davon.

Strasbourg (entschuldigt die französische Schreibweise, ich find sie einfach besser) ist Hauptstadt des Elsass. Angeblich eine einwanderer- und touristenfeindliche Gegend. Kann ich aber mal so gar nicht zustimmen. Überall nette, gut gelaunte Menschen. Na ja. Strasbourg. Es gibt tausende kleine, sympathische Straßencafés, welche einen zum Verweilen einladen. Crêpe. Bäckereien haben die wundervollsten Croissants in den Auslagen. Gute Straßenmusik. Das imposante Münster. Rundherum Gassen mit kleinen Geschäften. La petite France – das Gerberviertel. Dazu der Ill, die Blumen, die alten Häuser. Wundervoll. Strasbourg. Frankreich.

Strasbourg #3

Ja, ich weiß, es klingt total schmalzig, schmierig. Aber, so nimmt man Strasbourg wahr. Als sympathisch, einladende Stadt in der man sich wohl fühlt. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sollte man sich mal in der Gegend um das Elsass, rund um Strasbourg oder der näheren Umgebung aufhalten, schaut vorbei. Die Stadt hat wirklich was. Meine Meinung über Frankreich hat sich zwar noch nicht so ganz verschoben, ist aber auf einem guten Weg. Im Sommer bekommt vielleicht Nizza oder Paris die Chance. Mal sehen.

So, nun aber Fotos. Also den Rest. Oben sind ja auch schon welche. Als kleiner Tip: Mit einem Klick auf ein Foto wird dieses in einer Lightbox angezeigt und ihr könnt euch die Fotos »etwas in Szene gesetzt« anschauen. Gilt natürlich für jedes Foto in jedem Artikel auf diesem Blog. Ja. Jetzt wisst ihr Bescheid.

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Kleiner Nachtrag für die Technikversierten, die ohne diese Angaben nicht glücklich sind. Alle Bilder sind mit der Canon 50D und dem Canon 24-70L entstanden. Bearbeitet in Lightroom und Photoshop. ISO 100 und Blenden zwischen f/2.8 und f/8. Belichtungszeiten? Was weiß ich. Gering jedenfalls, es war schönes Wetter.

Jeder mit einer kleinen Affinität zu den Naturwissenschaften wird sie kennen. Physiker untersuchen ihre Herkunft und ihre Eigenschaften. Auch in der Kunst trifft man auf sie. Auf Gemälden. Hauptsächlich jedoch auf Fotos. Auf Flickr, einer der bekanntesten Onlineplattformen für das Zeigen und Kommentieren von Fotos, existieren eigene Gruppen nur für solche Arten von Bildern. Und auch unsere Vorfahren kannten bereits dieses physikalische Naturphänomen. Speziell im Mittelalter galt es als Vorbote für kommendes Unheil und Zorn der Götter. Ein farbenfrohes, lautlos waberndes Licht am Himmel. Das Polarlicht.

»Polarlicht. Ja, schon mal gehört. Gesehen auch. Aber woher es kommt? Keine Ahnung. Das sind doch bestimmt irgendwelche Spiegelungen. Die kann man doch auch nur an den Polen sehen. Bestimmt Spiegelungen von Licht, Wolken, Eisbergen. So in etwa müsste das stimmen.« Tja. Das ist alles Quatsch. Na ja, fast. Die Sache mit dem Nord- und Südpol stimmt. Aber der Rest ist leider nicht so einfach. Oder vielleicht auch zum Glück. Woher kommen denn dann die Polarlichter? Und um was handelt es sich, wenn nicht um Spiegelungen vom Eis der Polkappen.

Die Polarlichter kommen aus der Sonne. Also, nicht direkt, aber der Prozess beginnt wirklich dort. Circa 149.600.000 km von der Erde entfernt. Die Sonne besteht hauptsächlich aus Gas, aus Plasma, also geladenen Teilchen. Bedingt durch die teilweise offenen Feldstrukturen im Magnetfeld der Sonne, kann Plasma in den Kosmos abströmen. Diesen Effekt nennen wir den Sonnenwind. Die Sonne verliert pro Sekunde Sonnenwind eine Masse von etwa einer Million Tonnen, also schon eine gewaltige Menge Gewicht. Der Sonnenwind besteht hauptsächlich aus Elektronen und Protonen und strömt mit einer Geschwindigkeit von etwa 400-900 Kilometer pro Sekunde durch das Universum.

Nun, was passiert wenn der Sonnenwind auf die Erde schmettert. Glücklicherweise umgibt uns ein schützendes Magnetfeld. Der Sonnenwind bläst mit einer solchen Kraft, unser Magnetfeld wird auf der sonnenzugewandten Seite regelrecht zusammengestaucht, auf der sonnenabgewandten Seite schweifähnlich verformt, so dass es dadurch mehrere hunderttausende Kilometer in das Universum hinausragt. Die geladenen Teilchen treffen also nicht auf dem Erdboden auf, sondern werden vorher in der Magnetosphäre, also dem Teil unserer Atmosphäre in dem sich unser Magnetfeld befindet, abgefangen.

(Die Darstellung ist nicht maßstabsgetreu.) Durch die Wechselwirkung vom irdischen Magnetfeld mit dem des an ihm vorbeiströmenden Sonnenwindes, wird ein Strom induziert. Ein riesiger Dynamo. Um die Erde herum baut sich ein immenses Spannungsfeld auf. Die induzierten elektrischen Ströme fließen nun, auf Grund der Lorentzkraft, spiralenartig entlang der Feldlinien auf die Pole der Erde zu. Dort treffen die Elektronen auf neutrales Gas, auf Sauerstoff- und Stickstoffatome. Dieses neutrale Gas wird elektrischer Widerstand. Eine sehr große Spannung fällt ab, da das Gas, im Gegensatz zu der Umgebung, den Strom nicht gut leitet. Ein Energieaustausch in großem Stil ist die Folge. Teilchen werden beschleunigt, Gas ionisiert und somit zum Leuchten gebracht. Das Ergebnis sehen wir am Himmel.

Dies ist das ganze Geheimnis hinter dem Naturschauspiel namens Polarlicht. Eine Frage blieb vielleicht noch ein wenig offen. Die Frage nach dem Schauplatz. Und wieso er dort und nur dort ist. Wie anfangs schon erwähnt, sind die Polargebiete der Erde das Maß aller Dinge. Jedenfalls im Bezug auf das Auftreten von Polarlichtern. Die Analogie der beiden Begriffe wird sicher dem ein oder anderen schon aufgefallen sein. Nun, woran liegt das? Wieder ist das Magnetfeld schuld. Die Magnetfeldlinien verlaufen in diesen Gebieten orthogonal, also senkrecht zur Erdoberfläche. Nur dort können die induzierten Ströme weit genug in die Atmosphäre eindringen, um die dort vorhandenen Moleküle zum Leuchten anzuregen. Bei sehr starken Sonnenstürmen sind Polarlichter außerhalb der Polgebiete allerdings nicht ausgeschlossen. Stichwort, Stauchung des Magnetfeldes.

Das Polarlicht wabert in verschiedensten Farben über den Himmel. Abhängig ist dies von der Art der Moleküle in der Atmosphäre und der Höhe in der sie sich befinden. Sauerstoffatome in circa 70-100 Kilometern Höhe leuchten grün, in 100-150 Kilometern Höhe dagegen rot. Stickstoffatome in einer Höhe von 150-500 Kilometern leuchten violette und blau. Gelbe Polarlichter entstehen durch gleichzeitiges Leuchten von Sauerstoff und Stickstoff.

Harald Lesch ist deutscher Physikprofessor und hat auch einiges Spannendes zu diesem und vielen anderen Themen aus Physik und Astronomie zu sagen. Die Aufzeichnungen seiner damalige Sendung »alpha centauri« beim »Bayerischen Rundfunk« sind auf jeden Fall einen Klick wert. Zu finden sind sie hier. Im Moment steht er für das ZDF mit seiner neuen Wissenschaftsserie »Leschs Kosmos« vor der Kamera. Aufzeichnungen gibt es hier.

Copyrights. Die Bilder sind von der NASA und der U.S. Air Force zur freien Verfügung bereitgestellt. Gefunden bei Wikipedia.

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