Hin und wieder hat unser deutsches Fernsehen auch noch etwas anderes zu bieten als dämliche Verarsche-Call-Quizshows oder dümmliches Hartz4-TV. Ein wenig Bildungsfernsehen. Und wenn es dann auch noch eine Dokumentation über das eigene Heimatland ist, tja, dann schaut man doch noch lieber hin. Ich jedenfalls. Das ZDF zeigt jeden Sonntag die Sendung Terra X. Teil der Sendung ist eine dreiteilige Reise durch Deutschland. Und zwar von oben. Die Oberthemen sind Stadt – Land – Fluss. Und es ist wirklich sehenswert. Ein absolut total, hyper, mega, ernst gemeinter Tip, denn ich bekomme kein Geld dafür. Leider. Zu sehen gibt es das ganze in der ZDFmediathek.
Stadt – Man blickt aus der Luft auf Deutschlands Städte und entlockt ihnen die ungewöhnlichsten Perspektiven und so manches Geheimnis. Etwa bei der Fahrt mit dem einzigen deutschen Zeppelin.
Land – Weiter geht die Reise über das Land: Wir sehen Steinböcke im Allgäu, verfolgen Luchse, besuchen das einzige Wildpferd-Reservat Europas. Ein- und Aussichten in Naturschutzgebiete und Kulturlandschaften.
Fluss – Der dritte Teil der Reise über Deutschland zeigt Küstengebiete, Seen und das Flussverkehrsnetz, aber auch Maßnahmen zum Umweltschutz und der Landgewinnung.
(Beschreibung aus der ZDFmediathek)
Es handelt sich dabei um die zweite Staffel dieser Reihe. Teil 1 findet man auch in der Mediathek, habe ich mir aber selbst noch nicht angeschaut und will hier deswegen auch noch keine Empfehlung aussprechen. Denn, wer kauft schon gern die Katze im Sack? Hrmpf, mal wieder das Phrasenschwein füttern. Yay.
Da das Wetter draußen mal wieder absolut beschissen war und mich auch hier drin total deprimierte, musste ein kleiner Tapetenwechsel auf dem Desktop her. Also ein kleiner Blick in den Lightroomkatalog, ein wenig hier gesucht, ein wenig da gesucht und schau an, etwas im passenden Frühlings-Sommer-Wärme-Look gefunden. Das Bild ist etwas über ein Jahr alt und verstaubte schon ein wenig auf der Festplatte, aber ich finde, das noch mal raussuchen hat sich gelohnt. Ein oder zwei Regler angepasst und ab dafür.

Wer will, kann sich das Bild als 1920×1080 Wallpaper runterladen (Rechtsklick -> Verknüpfte Datei speichern unter…).
(Endlich mal wieder ein Blogpost, YEAH!) Gestern hieß es endlich mal wieder Freizeit genießen. Das Wetter versprach schön zu werden, meine Freundin und ich hatten absolut keine Lust mehr in der Wohnung am Schreibtisch zu sitzen und etwas für die Uni zu machen und der Elbauenpark Magdeburg bot sich nach einem kurzen Blick in das allgegenwärtige Internet förmlich für einen entspannten Ausflug an.
Schnell war eine Tour von Salzgitter nach Magdeburg gefunden, die groben Navigationspunkte notiert und die Kameratasche gepackt. Endlich mal wieder fotografieren, dachte ich. Die Vorfreude war riesig und wurde auch nicht dadurch getrügt, dass unser Auto noch nichts von einer Klimaanlage gehört hat. Die Fahrt bis Magdeburg war völlig ruhig und die Strecke gut beschildert. In Magdeburg angekommen, lies diese allerdings arg zu wünschen übrig und wir suchten 20 Minuten nach dem richtigen Weg. Ein Navi hätte uns sicherlich schneller ans Ziel gebracht, ich hatte mein iPhone auch dabei, aber man fühlt sich ja auch ein wenig in seiner Ehre gekränkt, wenn man den Weg nicht auch so irgendwie findet. Sei’s drum, wir sind angekommen.
Der Eintritt war an diesem Sonntag kostenlos (regulärer Eintritt für Studenten: 2€). Des Weiteren gab es ein großes Event für Kinder – “Das große Hüpfen”. Es waren Hüpfburgen in allen Farben und Formen aufgebaut, mit Wasser, ohne Wasser, Trampuline und alles, worauf man sonst noch so hüpfen konnte. Es gab Zirkusshows und sogar eine Falknerei war vor Ort und hat einiges zu den majestätischen Tieren erzählt und auch einige Fliegen lassen. (Wir haben dies leider nur von weiter weg mitbekommen, da wir zu dem Zeitpunkt im Café saßen. Deswegen gibt es auch leider keine Bilder davon.)
Der Elbauenpark hat aber auch sonst einige Highlights zu bieten. Es gibt eine Sommerrodelbahn, einen Kletterfelsen (leider nur mit eigener Ausrüstung nutzbar) und einiges mehr. Das Schmetterlingshaus hat es mir besonders angetan. Dadrin war es zwar noch mal gute 10°C wärmer und die Luftfeuchtigkeit lag bei ungefähr 700%, aber es hat sich wirklich gelohnt (siehe Fotos unten).
Der eigentliche Trumpf des Elbauenparks ist jedoch der Jahrtausendturm. Auf 5 Ebenen ist so ziemlich alles ausgestellt, was die Menschheit bisher geschaffen hat. Angefangen von den frühesten Hochkulturen, über antike Medizin, hin zu Mathematik, Alchemie und Weltbildwandel. Auf den höheren Ebenen wird einiges der Gegenwart erzählt, unter anderem über Gentechnik, Kernenergie, Raumfahrt, und ein Blick in die Zukunft gewagt. Für mich als wissenschaftsinteressierten Menschen absolut begeisternd. Man sollte sich allerdings wirklich viel Zeit nehmen, um einmal durchzurennen, wie wir es aus Zeitgründen machen mussten, ist er wirklich zu schade. Deswegen wird der Turm definitiv noch einem meinen Weg kreuzen. Oder ich seinen.
Die Rückfahrt war leider weniger erfrischend. Zuerst war die Beschilderung und Wegweisung zu der A2-Auffahrt so dermaßen schlecht, dass wir erstmal 20km über Land in die falsche Richtung fuhren (die Schilder sagten, es sei der korrekte Weg!), dann war auf der A2 ständig stockender Verkehr und ein geplatzer LKW-Reifen tauchte auch noch plötzlich bei 150km/h auf der mittleren Spur auf. Und das alles bei geschätzten 100°C! Ein Cabrio wird demnächst pflicht. Wer schenkt mir Geld?
So, genug geschwafelt, fahrt einfach mal hin und bildet euch ein wenig!
Update. Für die, die es nicht erkennen, die relativ undefinierbaren Dinge die an das Styropor geklebt sind, sind Schmetterlingspuppen. Unter dem Bild ist ein Schmetterling, welcher sich gerade aus seiner Verpuppung befreit.











